Bericht von der Gemeinderatssitzung am 11.1.2022

Die 21. Sitzung der Gemeinderates Zolling war zumindest im öffentlichen Teil bislang eine der kürzesten. Bedingt durch die Feiertage konnten nicht so viele Entscheidungen wie sonst üblich entscheidungsfähig vorbereitet werden. Wesentliche Besprechungspunkte waren:

Zu Beginn des Jahres 2021 musste aus rechtlichen Gründen die bis dato stattgefundene Beförderung der Kindergartenkinder im Schulbus aus Palzing bzw. Oberappersdorf eingestellt werden. Ein Schulbus verfügt weder über die notwendigen Rückhalteeinrichtungen noch ist eine entsprechende geschulte Begleitperson anwesend. In der Gemeinderatssitzung vom 20.7.2021 wurde die Verwaltung beauftragt nach einer Lösung zu suchen. Verschiedenen Optionen wurde nachgegangen, keine war von Erfolg gekrönt. Weder fanden sich begleitende Eltern, noch waren die Kosten für einen separaten Kleinbus darstellbar. Auch das neu beauftragte Busunternehmen sah sich nicht in der Lage, die Vorgaben zu erfüllen angesichts eines durch Schulkinder bereits vollständig ausgelasteten Schulbusses. Die Gemeinde hat ihr Möglichstes getan und stellt weitere Bemühungen bis auf Weiteres ein.

Seit dem 15.12.2021 bietet das Testzentrum Zolling auch Impfungen mit Moderna an, wodurch die Gemeinde nun auch als offizielles Impfzentrum Zolling gelistet ist. Das Impfzentrum wurde in enger Abstimmung mit dem Landratsamt und dem Gesundheitsamt abgestimmt. Termin ist jeweils Mittwoch zwischen 15.00 Uhr und 19.00 Uhr. Es können pro Impftag 100 Interessierte geimpft werden. Die Impfung erfolgt durch zwei Ärzte.
Die bisherigen Termine waren stets ausgebucht, so dass nun zusätzliche Termine an den kommenden Samstagen angeboten werden. Termine werden der Nachfrage entsprechend angeboten. Anmeldung erfolgt online über das bayerische Impfzentrum https://impfzentren.bayern/
Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind hervorragend, daher dankte Bürgermeister Priller recht herzlich dem als Zuhörer anwesenden Thomas Rattenhuber und auch seinem Team.

Neben einigen Baugenehmigungen aus der laufenden Verwaltung und Beschluss durch den Gemeinderat wurden auch Planungsvergaben positiv beschieden: zum einen die Erschliessungsplanung im neuen Gewerbegebiet Harland, und die Planung zum barrierefreien Umbau des Rathausvorplatzes. Leider ist für dieses Umbau selbst (beschlossen am 14.9.2021) keine Förderung zu erhalten. Förderfähig wären lediglich Blindenführungssteine, die aber nur dann sinnvoll erscheinen, wenn sie ortsweit eingebaut würden.

Im Punkt Anfragen und Anregungen ging es zweimal um das Thema Verkehr. Zum einen um eine unerträgliche Parksituation in Palzing: ein Anwohner parkt regelmäßig eine als Fußweg gedachte Fläche zu. Hier wird die Verwaltung beauftragt, eine geeignete Beschilderung zu überprüfen, um dauerhaft Abhilfe zu schaffen. Zum anderen über erhöhte Geschwindigkeit in der Matthias-Mayr-Straße in Oberzolling. Die Straße wird von aus Richtung Westen kommenden Verkehrsteilnehmern zunehmend als Umgehung der Aldi-Kreuzung im morgendlichen Berufsverkehr genutzt.

1. Januar 1972: Appersdorf wird eingemeindet

Im Zuge der Gebietsreform zu Beginn der 1970er Jahre wurde schließlich die Gemeinde Appersdorf nach Zolling eingemeindet. Vorangegangen war eine Abstimmung bei der sich eine Mehrheit von über zwei Drittel für eine Anbindung an Zolling ausgesprochen hat. Unzufrieden mit dieser Entscheidung bemühten sich in den darauffolgenden Jahren einige Interessierte um eine erneute Bürgerbefragung. Mit Verweis auf die bereits erfolgte Abstimmung, der Übernahme der Altschulden und der getätigten Investitionen lehnte die Gemeinde Zolling dieses Begehren ab. In den folgenden Jahren gab es um die Anwesen in Ober- und Unterholzhäuseln noch einiges Hin und Her bis auch hier im Jahr 1980 schließlich Einvernehmen hergestellt wurde.

Hintergründe zu den Umständen der Eingemeindung, den Diskussionen und schließlich getroffenen Entscheidungen finden sich in den örtlichen Chroniken (im Rathaus erhältlich) und in der Ausgabe 05 des Bürgermagazin Zollo.

Quellen:

  • Josef Brückl, Adolf Widmann: Zolling, eine Gemeinde im Ampertal, Zolling 1994
  • Zollo – Ihr Bürgermagazin rund um Zolling, Ausgabe 5, Zolling 2021

Bericht von der VG Versammlung am 20.12.2021

Der Vorsitzende der VG, Anton Geier, berichtete zunächst von den in der letzten nicht-öffentlichen Sitzung gefassten Beschlüsse, unter anderem die Einstellung eines/einer Auszubildenden zum/zur Verwaltungsfachangestellten und eines/einer neuer Mitarbeiter*in im Bau- und Planungsamt. Nachfolgend erklärte er, dass während die Stelle der Auszubildenden besetzt werden konnte,  die Stelle im Bauamt trotz viermaliger Ausschreibung immer noch ohne Bewerbung sei. In der VG und den vier Mitgliedsgemeinden erfolgten im Berichtszeitraum 79 Eintritte, denen 44 Austritte gegenüberstanden. Als Eintritt zählen hierbei auch die 24 Helfer*innen im Zollinger Testzentrum.

Frau Schiffmann stellte als zuständige Mitarbeiterin den Haushaltsplan der VG für das Jahr 2022 vor. Der Haushalt ein Gesamtvolumen von rund 2,866 Millionen EUR, wovon rund 2,158 Millionen auf Personalkosten entfallen, 438 Tausend EUR auf verwaltung/Betriebskosten und 193 Tausend EUR auf Anschaffung und Pflege der EDV. Bei gesamt 13.187 Einwohnern zum Stichtag 31.12.2020 ergibt sich eine Umlage von 169,09 EUR je Einwohner, die auf die Gemeinde entsprechend ihrer Größe umgelegt wird.

Aus praktischen Gründen führt die VG seit 2008 auch die Lohn- und Gehaltsabrechnungen für die Mitarbeiter*innen der Baumgartner Gruppe durch. Waren in der Vergangenheit 8 Mitarbeiter*innen zu verwalten, so ist die Zahl zwischenzeitlich auf 10 angewachsen, die auch weitere allgemeine Services in Anspruch nehmen. Daher wird die Abrechnungspauschale von 20 auf 25 EUR pro Fall und Monat angehoben. In Summe bewegt man sich damit in Regionen, in denen potentiell Umsatzsteuer zu entrichten ist (Schwelle: 17.500EUR).

Das Landratsamt hat die Abrechnungen für die Jahre 2017 bis 2020 geprüft. Die VG-Versammlung hat den Bericht der Rechnungsprüfer ebenso wie die Stellungnahme der VG zur Kenntnis genommen.

Bericht von der Schulverbandsversammlung vom 20.12.2021

Nach dem Abhandeln der üblichen Formalia konnte der Schulverbandsvorsitzende Helmut Priller sofort eine gute Nachricht überbringen. In seiner letzten Sitzung am 24.11.2021 hat die Schulverbandsversammlung den Einbau eine zentralen Lüftungsanlage besprochen. Am 25.11. hat die Verwaltung einen Förderantrag an die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gestellt, der mit Schreiben vom 30.11. umgehend positiv beschieden wurde. Der Förderbescheid sieht vor, dass die Anlage bis spätestens 3.12.2022 errichtet und in Betrieb genommen sein muß. Dies ergibt einen ambitionierten Zeitplan bei Planung und Umsetzung, doch zeigte sich Helmut Priller aufgrund der bereits geführte Vorgespräche mit den beauftragten Unternehmen zuversichtlich den Zeitplan einhalten zu können. Um den Unterricht nicht zu stören wird der Einbau über die Pfingst- bzw. Sommerferien erfolgen.

Frau Daniela Schiffmann stellte den Haushaltsplan des Schulverbandes für 2022 und die darauffolgenden Jahre vor. Der Plan hat eine Gesamtvolumen von rund 3 Millionen EUR. Neben einer jährlichen Tilgung von 600 Tausend EUR für den Neubau des Mitteltraktes (bis 2026 abgetragen) enthält der Plan Investitionen in oben genannten Lüftungsanlage (der Mittelschulteil ist selbst zu tragen, siehe Bericht vom 24.11.), IT Ausstattung (z.T. förderfähig), Personalkosten und anderes.

Zum Stichtag 1.10.2021 besuchten die Grund- und Mittelschule Zolling 415 Schüler*innen: 34 Attenkirchen, 0 Freising, 39 Haag, 0 Langenbach, 47 Wolfersdorf, 295 Zolling. Die Kosten werden anteilig umgelegt.

Das Landratsamt hat bei seiner letzten Prüfung der Finanzen festgestellt, dass die Gebühren für die Mittagsbetreuung und das Mittagessen zu niedrig angesetzt sind. Die Versammlung hat daher eine Anhebung der Gebühren von rund 20% beschlossen, gestaffelt nach Nutzung und Anzahl der Geschwister. Die Gebühren waren zuletzt vor sieben Jahren angepasst worden.

Manuela Flohr regte die Einrichtung eines überdachten, zumindest beschatteten “Klassenzimmers im Freien” an. Bei geeigneten Wetter könnten so Unterrichtsstunden im Freien statt finden. Bei Beantragung über den Elternbeirat könnte eine Förderung durch das Regionalbudget der ILE ins Auge gefasst werden.

Carsharing – ein Thema für Zolling

Carsharing war Thema des virtuellen Treffens der UBZ am Mittwoch 15.12.2021, organisiert von Christian Amann. Andreas Fincke, der Geschäftsführer von StadtTeilAuto Freising führte sachkundig in die Thematik ein. MdL Johannes Becher (Grüne) ergänzte die Ausführungen durch sein eigenes Erleben mit der Nutzung des Angebotes. In der anschließenden Diskussion wurd zahlreiche Fragen beantwortet und nächste Schritte besprochen.

  • Standorte: StadtTeilAuto Freising ist derzeit vertreten in Freising, Moosburg, Neufahrn und Eching. Finden sich ausreichend viele Interessenten. kann das Angebot jederzeit auf andere Gemeinden ausgedehnt werden. 
  • StadtTeilAuto Freising ist Partner von Flinkster, dem Carsharing Angebot der Bahn. Die Buchung erfolgt über die Flinkster App. Auf diesem Wege hat man auch  Zugriff auf das gesamte Flinkster-Netzwerk an 550 Orten.
  • Kosten: Das Angebot ist nutzbar für Mitglieder. Neben der jährlichen Vereinsmitgliedschaft muss einmalig eine Kaution entrichtet werden, die bei Austritt erstattet wird. Die Kosten für eine Buchung richten sich nach Dauer und gefahrener Entfernung.
  • Kosten-Nutzen: Das Angebot lohnt sich insbesondere für Wenigfahrer, je nach Fahrzeug zwischen 5.000- 8.000 km pro Jahr.
  • Für verschiedene Zwecke stehen verschiedene Fahrzeugtypen zur Verfügung: Kleinwagen, Mittelklasse, Kleinbus. Der Kleinbus wird in Freising am Wochenende eifrig von den Vereinen genutzt, was auch in Zolling ein Modell für Auswärtsspiele sein könnte.
  • Stationäres System: Die Fahrzeuge stehen an festen Plätzen zur Abholung bereit und werden auch wieder dorthin zurückgebracht. Günstigerweise an zentraler Stelle, gerne in Verbindung mit einer Bushaltestelle, um auch Bewohner*innen aus den Ortsteilen leicht nutzbar zu sein.
  • Weitere Informationen:

Die UBZ wird das Thema in den Gemeinderat einbringen, um dort Umsetzungsmöglichkeiten zu besprechen.

Wer Interesse hat, beim Carsharing mitzumachen, kann sich unverbindlich melden: Stephan Griebel s-griebel@web.de oder StadtTeilAuto info@sta-fs.de.

Über die Veranstaltung hat das Freisinger Tagblatt in seiner Ausgabe von 20.12.2021 berichtet. Hier geht’s zum Beitrag: https://www.merkur.de/lokales/freising/zolling-ort377209/braucht-zolling-car-sharing-91189340.html

Bericht von der Gemeinderatssitzung am 7.12.2021

Nach der Genehmigung der Sitzungsniederschrift und der Bekanntgabe der Beschlüsse aus der letzten nicht-öffentlichen Sitzung berichtete Bürgermeister Helmut Priller zunächst von einer Spende der Familie Schneider zugunsten einer Schule in Kenia. Diese Spende ermöglichte die Errichtung eines Klassenzimmers und die Anstellung zweier Lehrkräfte. Weitere Informationen zum Projekt „Home of Smile“ auf der Website des gleichnamigen Vereins: https://www.homeofsmile.de

Um zukünftig besser gegen Hochwasser und Überflutung nach Starkregenereignissen gewappnet zu sein, wurde das Planungsbüro für Landschaftsarchitektur Ruhland beauftragt, die planerischen Arbeiten für Rückhaltemaßnahmen entlang Flitzinger Baches wieder aufzunehmen. Hierbei kann auf Planungsunterlagen aus dem Jahre 2012 zurückgegriffen werden, die seither noch nicht umgesetzt wurden. Unter Einbeziehung von Wasserwirtschaftsamt und Naturschutzbehörde werden fünf Maßnahmen zwischen Osterimbach und Kieswerk planerisch vorbereitet und nach Fertigstellung den zuständigen Gremien zur Entscheidung vorgelegt. [Anmerkung: Siehe hierzu auch das Positionspapier der UBZ]

Durch eine Auflage des Wasserwirtschaftsamtes muss die Gemeinde Zolling bis Ende Juli 2022 ein Kataster aller „indirekten Einleiter“ in die örtliche Kanalisation erstellen. Dazu gehören zum Beispiel Gewerbe mit Öl- oder Fettabscheider. Es wird der Bestand ebenso erfasst wir die Funktionstüchtigkeit der Anlagen. Dies dient der Absicherung der Kläranlage gegen umweltschädliche Einleitungen.

Schliesslich berichtete der Bürgermeister über den Sachstand bezüglich Dirtpark/Pumptrack. Da die Anlage nun kleiner geplant wird als ursprünglich einmal diskutiert, erscheint eine Verschiebung in Richtung Westen näher an die Windschutzhecke zweckmäßig. Dadurch entsteht mehr Platz in Ufernähe, welcher später einmal zum Beispiel als weitere Spielfläche zur Verfügung steht.
Da beim Bau der Anlage nicht tiefer als Pflugtiefe gearbeitet wird ist der Denkmalschutz nicht betroffen. Eine archäologische Untersuchung entfällt. Da es sich um eine Freizeitanlage handelt ist eine förmliche Baugenehmigung nicht nötig. Der Erholungsflächenverein hat sich hinsichtlich einer möglichen Förderung noch nicht zurückgemeldet. Gemeinderat Karl Toth merkte an, dass die Frage nach staatlichen Zuschüssen noch nicht abschließend geklärt ist und auch noch kein formeller Beschluss des Gemeinderates zum tatsächlichen Bau vorliegt. Dieses wird nun für die kommende Sitzung im Januar ins Auge gefasst.

Anschließend wurden die Sieger des Fotowettbewerbes „Amperperlen“ ausgezeichnet. Der aus den Siegerbildern zusammengestellte Jahreskalender 2022 ist unter anderem im Rathaus, bei Schreibwaren Koppe, Metzgerei Karl, Edeka Westerfeld und im Kindergarten Kleine Strolche für 7 EUR erhältlich.

Im Zuge der Ausarbeitungen zum Bebauungs- und Grünordnungsplan Gewerbegebiet Harland wurden um die 100 Träger öffentlichen Belange angeschrieben, von denen sich 28 mit Einwendungen oder Anregungen zurückgemeldet haben. Diese Hinweise wurden in die Pläne eingearbeitet. Die auf dem Gelände geplante Straße wird öffentlich sein. Durch die Verlegung der Stromtrasse kann die freiwerdende Fläche überbaut werden. Für Kratzerimbach ist keine Lärmbelästigung zu erwarten, da laut Planung auch Betriebsleiterwohnung möglich sind, wodurch dadurch bereits die Immissionen gering ausfallen. Der Bau einer Abbiegespur auf der B 310 kann zur Folge haben, dass der Bereich geschwindigkeitsbeschränkt wird. Dies ist allerdings Aufgabe der zuständigen Verkehrsbehörden und nicht der Gemeinde.

Als nächstes hat der Gemeinderat beschlossen, die archäologischen Funde vom Gewerbegebiet Ost dem archäologischen Depot des Landratsamtes zur sachgemäßen Aufbewahrung zu übergeben. Der Vortrag der Kreisarchäologin Frau Hurka über die Funde musste krankheitsbedingt entfallen und wird im Januar nachgeholt.

Sehr ausgiebig wurde über ein Bauvorhaben in Palzing, Mühlbachstraße diskutiert. Weniger über den Vorbescheid als solchen, sondern über den mit dem geplanten Bau zusammenhängenden Wegfall von Stellplätzen auf dem Grundstück eines Nachbarn. Bei einer Grundstücksteilung in den 80er Jahren wurde versäumt eine entsprechende Dienstbarkeit einzutragen, womit besagter Nachbar nun nicht mehr die benötigte Anzahl von Stellplätzen nachweisen kann.

Nach der Behandlung einiger Baugenehmigungen und Vergabe von Fliesen- und Malerarbeiten am sanierten Hochbehälter hat der Gemeinderat die Jahresrechnung 2020 festgestellt und Entlastung erteilt.

Anschließend wurde förmlicher Beschluss gefasst über die Förderung der Jugendarbeit aus dem Erlös des Testzentrums, über die Förderung des Stadtradelns 2022 und über die Zukunft der Bürgerzeitschrift Zollo.

Als letzter Ordnungspunkt wurden der neue Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Zolling Wolfgang Westermeier und sein Stellvertreter Martin Dauer bestellt. Beide wurden zuvor bereits am 26.11. von den aktiven Feuerwehrlern gewählt. Die Zustimmung des Kreisbrandrates gilt als Formsache.

Unter dem Punkt „Anfragen und Anregungen“ wurde berichtet, dass z.B. die Ausfahrt aus der St. Jakob Straße teils schwierig sei, weil vorbeifahrende Fahrzeuge die im Ortsgebiet vorherrschende rechts vor links Regelung missachten. Lösung könnte eine zusätzliche Beschilderung oder eine hinweisende Bemalung der Straße sein.

Am Ende des öffentlichen Teils ließ der Bürgermeister das vergangene Jahr kurz Revue passieren. Er bedauerte, dass coronabedingt vieles nicht mit der gewünschten Geschwindigkeit hat umgesetzt werden können, weil nicht unerhebliche Kräfte durch ständige Umplanungen gebunden waren. Gleichwohl hat die Arbeit mit den Gemeinderäten großen Spaß gemacht. Mit guten Wünschen auch an die Zuschauer schloss der Bürgermeister den öffentlichen Teil.

Bericht von der Schulverbandsversammlung vom 24.11.2021

Die Sondersitzung der Schulverbandes diente der Vorbereitung der nächsten regulären Sitzung am 20. Dezember. Nach der Vorstellung des neu eingestellten und Schulbelange zuständigen IT Mitarbeiters Martin Maier wurden im zwei Themen besprochen: Anschaffung von digitalen Tafeln und Einbau einer zentralen Lüftungsanlage in die Grundschule.

Die Schulverbandsversammlung hat beschlossen die 28 Klassen- und Fachräume der Grund- und Mitteschule Zolling mit digitalen Tafeln der Herstellers Promethean auszustatten. Aufgrund des Preis-Leistungsverhältnisses, eigener Erprobung und Austausch mit bereits ausgestatten Schulen hat man sich für das Modell Titanium ActivePanel v7 86‘‘ entschieden.

An der digitalen Tafel (rund 2m breit) sind zwei Flügel angebracht, die als Whiteboards mit magnetischer Oberfläche ausgestaltet sind. Damit lässt sich digitaler mit analogem Unterricht kombinieren. Lehrer- und Schülerrechner lassen sich über das WLAN mit dem Board ebenso verbinden wir die Dokumentenkameras.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 240.000 EUR wobei eine Förderung von 90% aus dem Digitalpakt erwartet wird. Der Preis enthält den Abbau und die Entsorgung der bisherigen Tafeln, den Aufbau der neuen digitalen Tafeln sowie eine Einweisung in das System für alle Lehrkräfte. Wegen der nachlaufenden Zuweisung der Fördermittel ist möglicherweise nötig, die Kosten zu zwischenfinanzieren.

Der Aufbau soll bis zu den Sommerferien erfolgen, so dass im kommenden Schuljahr mit dem System unterrichtet werden kann.

Der Schulleiter Thomas Dittmeyer und die Schulverbandsrätin Manuela Flohr, selbst Lehrerin an der Grundschule, wussten von der Erwartungsfreude der Kolleg*innen zu berichten.

Anschließend stellte das Ingenieurbüro Bauer & Hofstetter den Planungsstand zum Einbau einer zentralen Lüftungsanlage vor.

In der Machbarkeitsstudie wurde geprüft, ob und wie eine solche Anlage aussehen könnte und welche Kosten schätzungsweise anfallen würden. Der Schulverband hatte sich im Sommer gegen die Anschaffung mobiler Filtergeräte ausgestattet, weil deren Wirksamkeit fragwürdig ist. So wird bei diesen Geräte die aerosolhaltige Luft auf Kopfhöhe der Kinder quer durchs Klassenzimmer gezogen, verbrauchte Luft nicht ausgetauscht, der CO2 Spiegel nicht gesenkt, der Geräuschpegel erhöht. Die nun angestrebte große Lösung vermeidet nicht nur all diese Probleme, sondern filtert zudem Pollen aus der Luft, hilft im Sommer durch Nachlüftung die Raumtemperatur zu senken und im Winter dank Wärmerückgewinnung Heizkosten zu senken.

Es ist vorgesehen, die Anlage an der Decke hängend sichtbar einzubauen, wozu zwei Ovalkanalrohre vorgesehen sind. Eines dient der Zufuhr der gereinigten Frischluft, eines dem Absaugen der verbrauchten Luft. Auf diese Weise wird ein CO2 Wert von konstant unter 1000 ppm eingehalten, was ein gutes, auf Dauer konzentriertes Arbeiten ermöglicht.

Durch die Wärmerückgewinnung lässt sich Fernwärme (erzeugt mit Kohle) und damit etwa 17.5 t CO2 einsparen.

Die Kosten für den Südbau (Grundschule) und der Nordbau (Mittelschule) würden sich auf jeweils rund 614.000 EUR belaufen, gesamt also rund 1.228.000 EUR. Staatliche Zuschüsse sind gedeckelt auf 80% maximal 500.00 EUR.

Nach Abwägung der Argumente hat die Schulverbandsversammlung daher beschlossen, zunächst nur die 18 Räume der Grundschule mit der Anlage auszustatten. Erwartet wird hierfür eine Förderung von 491.000 EUR und einem Eigenanteil von 123.000 EUR. Übrigens: Die mobilen Filteranlagen hätten rund 80.000 EUR gekostet.

Bericht von der Gemeinderatssitzung am 9. 11. 2021

Auf ihren Plätzen fanden die Mitglieder des Gemeinderates eine Reihe von Unterlagen, insbesondere die aktuellen Gemeindedaten des Planungsverbandes Äußerer Wirtschatsraum München und die Termine für die Gemeinderatssitzungen in 2022.

Im Bericht des Bürgermeisters wurden die Gemeinderät*innen über folgende Punkte informiert:

  • Ein Interessent erklärt seinen Rücktritt vom Kauf eines Grundstücks im Baugebiet Schloßfeld, Flitzing zurück. Aufgrund der Komplexität des seinerzeit angewandten Zuweisungsverfahrens ist eine schnelle Neuvergabe wohl nicht möglich. Es steht im Raum die Vergabe im Zuge anderer größerer Bauvorhaben anzugehen. Die Verwaltung befindet sich hierzu derzeit in rechtlicher Beratung.
  • Die vorbereitende Sitzung zum geplanten Adventsmarkt mit Anwesentheit aller Standchefs hat stattgefunden. Aufrund der sich verschärftenden Corona-Lage kann eine Absage nicht ausgeschlossen werden. [Anmerkung: Der Adventsmarkt wurde zwischenzeitlich tatsächlich abgesagt.]
  • Die Palzinger Kapelle befindet sich in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand befindet. In einer Ortbegehung auf Einladung der Ortsgemeinschaft Palzing haben sich die Teilnehmer zum Erhalt der Kapelle als kulturhistorisch wertvolles Bauwerk bekannt. In Würdigung der Sitution hat die Gemeinde dem derzeitigen Besitzer das Angebot gemacht, einen Teil der nicht-förderfähigen Kosten zu übernehmen oder alternativ die Kapelle zu kaufen.
  • Die angespannte Personalsituation im Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft konnte nicht gelöst werden. Die Stelle ist seit einen halben Jahr ausgeschrieben, bislang ohne eine einzige Bewerbung trotz mehrfacher Bewerbung. Die Ausschreibung erfolgte, weil – bei unveränderter Personalstärke – die Summe aller Bautätigkeiten seit 2017 bis 2021 von 115 auf 142 Fälle gestiegen ist. Dies führt zu einer Verzögerungen bei einer Reihe von Bauvorhaben.
  • Die Situation rund um den Radweg Palzing – Haindlfing ist frustrierend. Nachdem der Kreisausschuss den Bau des Radweges bis 2023 beschlossen und hierfür erhebliche finanzielle Mittel in den Haushaltsplan eingestellt hatte, hat sich herausgestellt, dass die Stadt Freising auf ihrem Gebiet (seit 2007!) noch immer nicht alle notwendigen Grundstücksverhandlungen abgeschlossen hat. Bürgermeister Priller wird mit Zustimmung des Freisinger Oberbürgermeisters Eschenbacher nun Kontakt zu den Grundstücksbesitzern aufnehmen, um die Sache voranzubringen.

Weitere Besprechungspunkte waren:

  • Die Kommunale Verkehrsüberwachung hat in der Gemeinde Zolling 102h den fließenden und 56h den ruhenden Verkehr überwacht. Dabei sind Kosten von rund 17.900 EUR angefallen und Einnahmen von rund 18.900. Die Auswertung hat ergeben, dass sich die Verstöße gegen die StVO auf wenige Bereiche konzentrieren. Auf diese möchte man sich zukünftig stärker fokussieren.
  • Frau Cordary und Frau Czyborra vom Amt für Jugend und Familie des Landratsamtes Freising haben ihre Tätigkeit im Rahmen der kommunalen Jugendarbeit und des Jugendschutzes berichtet. Schwerpunkt war das Angebot, die Gemeinde Zolling bei der weiteren Entwicklung hin zu einer jugendgerechten Gemeinde zu unterstützen.
  • In 2021 hat Zolling zum ersten Mal überhaupt am Stadtradeln teilgenommen und aus dem Stand heraus Platz 3 hinsichtlich der gefahrenen Kilometer und Platz 1 hinsichtlich der gefahrenen Kilometer je Einwohner erreicht. Die gemeldeten 43 Teams haben dabei insgesamt 79.966 Kilometer zurück gelegt. Die erfolgreichsten Teams wurden durch eine Urkunde und ein kleines Geschenk geehrt. Die ausgelobten 5 Cent / Kilometer zusammen mit den erzielten Überschüsse aus dem Betrieb des Testzentrums ergeben einen Betrag von über 27.600 EUR, der an die Vereine mit Jugendarbeit verteilt wird.
  • Um den Breitbandausbau voranzubringen hat die Gemeinde Zolling nach einem Maßnahmenbeschluß im Dezember 2020 eine Markterkundung auf den Weg gebracht. Auf die Ausschreibung im Breitbandportal hat kein Netzbetreiber Interesse bekundet. Die derzeitigen Föderrichtlinien von Bund und Land greifen nur bei haushalten mit weniger als 100Mbit Anschlüssen, was die Haushalte mit Kabelanschluss bei Vodafone ausschliesst. Mit Deutsche Giganetz GmbH hat sich nun ein Anbieter gefunden, der den Netzausbau eigenwirtschaftlich angehen möchte. Eine erste Informationsveranstaltung für interessierte Bürger*innen hat am 27.10. stattgefunden. Der Gemeinderat hat das Vorhaben für gut befunden und einstimming beschlossen, den Bürgermeister zum Abschluss eines Rahmenvertrages zu ermächtigen. [Siehe auch: https://ub-zolling.de/glasfaserausbau-in-der-gemeinde-zolling/]
  • Der Betreiber der Kiesgrube in Abersberg möchte dort eine Sieb- und Waschanlage errichten, um den Grubenaushub nach Korngröße sortiert anbieten zu können. Die Anlage soll in der Grube unter Straßenniveau errichtet werden, womit sie von aussen nicht sichtbar ist und auch die Schallemissionen reduziert werden. Die Waschung des Kieses erfolgt mit eigenem Brunnenwasser, welches zu 95% mehrfach verwendet wird. Ein Zunahme des Schwerlastverkehrs wird nicht erwartet.
  • Die Baugenehmigung für ein Einfamilienhaus in Oberzolling wird unter der Auflage erteilt, die sich auf dem Grundstück befindliche Hauptwasserleitung um das Haus herum zu verlegen.
  • Nachdem die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED schon mehrfach Thema im Gemeinderat war, wurde nun abschliessend über die Modellwahl entschieden. Es wird erwartet, dass sich die Kosten binnen 15 Jahren amortisieren.
  • Die Kanalsanierung Palzing-Nord wurde in Auftrag gegeben.
  • Die Bachlohe in Oberappersdorf wird Spielstraße.
  • Auf Antrag der Anwohner stand das Thema “Kirchwegerl” (= Fußweg zwischen Rotnpeckstraße und Roiderstraße) erneut auf der Tagesordnung. Die Anwohner fühlen sich durch anwesende Jugendliche belästigt. Dementgegegen steht die weiterhin stattfindende regelmäßige Nutzung und die kulturhistorische Bedeutung. Der Gemeinderat hat beschlossen, ein Konzept zur Befriedung zu entwickeln und in sechs Monaten erneut zu besprechen.

Schutz gegen Überflutung bei Hochwasser und Starkregen – Ein Positionspapier der UBZ

In früheren Jahrhunderten waren die Auen im Ampertal regelmäßig von Überflutungen betroffen. Die Chronik weiß zu berichten, dass die Wiesen oft wochenlang unter Wasser standen, die Heuernte somit verdorben wurde. Erst mit der Amperbegradigung zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die jährlichen Amperhochwasser zu einem vergleichsweise seltenen, dennoch nicht weniger bedrohlichen Ereignis, ausgelöst insbesondere durch Starkregenereignisse im Dachauer Hinterland, welches über die Glonn in Richtung Amper entwässert. Das letzte derartige Wetterereignis war 2013 als unter anderem das Sportheim in Zolling überflutet wurde.

GERICS: Niederschlagsszenarien für Landkreis Freising

GERICS: Niederschlagsszenarien für Landkreis Freising

Durch den bereits im Gang befindlichen Klimawandel nehmen lokale Starkregenereignisse zu. Das Climate Service Center Germany (GERICS) des Helmholtz-Zentrums hereon hat hierfür Klimaausblicke auf Landkreisebene entwickelt. Nachzulesen unter: https://www.gerics.de/klimaausblick-landkreise Ein Ergebnis der Analyse ist, dass es zukünftig seltener, aber dafür heftiger regnen wird. Wir können und müssen uns also bereits heute durch geeignete Maßnahmen auf die in kurzer Zeit anfallenden Wassermengen einstellen und zum Schutz der Bürger*innen und ihres Besitzes handeln.

UBZ Positionspapier Hochwasserschutz: Inhaltsverzeichnis

In einem Positionspapier haben wir von der UBZ Hintergründe herausgearbeitet, das bereits Erreichte gewürdigt und Vorschläge für Maßnahmen zum Schutz gegen Überflutung bei Hochwasser und Starkregen zusammengetragen. Das Papier bündelt eine Vielzahl von Gesprächen und Diskussionen und greift insbesondere die Hinweise besonders exponierten Bürger*innen auf. Die Erstellung des Papiers hat bereits vor den verheerenden Ereignissen im Ahrtal begonnen. Die Überschwemmungen vom 30.8. dieses Jahres haben die Wichtigkeit des Anliegens nochmals unterstrichen.

Wir werden im Gemeinderat dafür einstehen, das Thema bei den weiteren Planungen zur Entwicklung der Gemeinde stärker zu gewichten und in die kommenden Haushaltsplanungen einfließen lassen. Auch laden wir alle Bürger*innen ein, sich am weiteren Diskussionsprozess zu beteiligen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Das Positionspapier kann hier heruntergeladen werden: UBZ Positionspapier Hochwasserschutz (PDF, 690kB)

Zum Thema siehe auch den Beitrag des Freisinger Tagblatts vom 6.11.2021: https://www.merkur.de/lokales/freising/zolling-ort377209/zolling-hochwasserschutz-in-zolling-unabhaengige-buerger-draengen-auf-umsetzung-91097388.html

Glasfaserausbau in der Gemeinde Zolling

Vom schleppenden Breitbandausbau in Deutschland ist Zolling ebenso wie die anderen drei Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft betroffen. Die Gründe reichen bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück als man sich für Kupferleitungen statt für Glasfaser entschieden hat. Trotz aller technischen Verbesserungen genügen diese Leitungen heutigen Ansprüchen nicht mehr. Auch die in den Kabelnetzen verbauten Coax-Kabel können mit Glasfaser nicht mithalten. Der Anschluss aller Haushalte und aller Betriebe an Glasfaser ist daher dringend geboten. Um über die Optionen zu informieren und das Angebot eines Anbieters (Deutsche Giganetz)  vorzustellen, luden die vier Bürgermeister*innen der VG am 27.10. zu einer gemeinsamen Veranstaltung ins Bürgerhaus Zolling ein. Dieser Einladung sind zahlreiche Bürger*innen mit großen Interesse gefolgt.

Hinsichtlich Glasfaserausbau (FTTH = Fibre To The Home) kommen eine Reihe von alternativen Wegen in Betracht. Kostenintensiv sind auf die ein oder andere Weise alle, schlicht weil Kabel im Tiefbau verlegt werden müssen. Hierzu haben der Bund und das Land Bayern Förderprogramme aufgelegt. Die Inanspruchnahme dieser Förderprogramme würde jedoch Verwaltungskapazitäten binden und lassen eine Umsetzung von 2026 unwahrscheinlich erscheinen. Aus diesem Grund favorisieren die Bürgermeister*innen den eigenwirtschaftlichen Ausbau durch die Deutsche Giganetz GmbH.

Herr Marx von der Deutschen Giganetz führte aus, wie das Konzept im Details aussieht, in welchen Schritte die Umsetzung erfolgt und bis wann mit einer Fertigstellung zu rechnen ist. Im Laufe des Abend beantwortete er die Fragen der Bürger*innen ausführlich und sachkundig.

In Kürze: Bei dem favorisierten Verfahren errichtet und betreibt die Deutsche Giganetz das Glasfasernetz auf eigene Rechnung und eigenes Risiko. Bedingung ist, dass sich mindestens 40% aller Haushalte in der VG verpflichten, einen Tarif der Firma für die Dauer von zwei Jahren in Anspruch zu nehmen. Wenn sich 40% aller Haushalte dazu bereit erklären, werden 100% der Haushalte der VG bis Grundstücksgrenze erschlossen, so dass später keine weiteren Tiefbaumaßnahmen notwendig werden. Eine Pflicht zur Inanspruchnahme besteht nicht. Rufnummernmitnahme vom bisherigen Anbieter ist kostenfrei möglich. Man bezahlt nur den jeweils genutzen Anbieter.

Die Firma IK-T GmbH aus Regensburg betreut und berät die VG Zolling seit vielen Jahren hinsichtlich Fragen des Netzausbaus. Herr Lenz von der IK-T hat das Angebot der Deutschen Giganetz hinsichtlich technischer, juristischer und wirtschaftlicher geprüft und mit anderen Optionen verglichen. Er konnte bestätigen, dass das Angebot den Standards entspricht, diese teils übertrifft.

Die Deutsche Giganetz wurde vor drei Jahren gegründet und wird von einem kanadischen Pensionsfonds finanziert. Projekte laufen derzeit vor allem in Hessen und Baden-Württemberg. Informationen zu laufenden Projekten in der Nachfragebündelung bzw. Bauphase: https://deutsche-giganetz.de/ausbau/

Was wären die nächsten Schritte?

  • Anschluss einer Kooperationsvereinbarungen zwischen der VG bzw. den Mitgliedsgemeinden und der Deutschen Giganetz GmbH
  • Erhebung des Interesses in einer 4-6 Monate dauernde Vorvermarktungsphase
  • Bei Erreichen des Schwellenwertes von 40% aller Haushalte Entscheidung zur Errichtung des Glasfasernetzes
  • Errichtung des Netzes
  • Entsprechend des Baufortschrittes schrittweiser Anschluss der Haushalte
  • Abschluss binnen 24 Monaten