Bericht von der Gemeinderatssitzung am 15.6.2021

Die 15. Sitzung des Gemeinderates startete bereits um 18.00 Uhr, also eine Stunde früher als üblich. Der öffentliche Teil war vermutlich aufgrund der vielen behandelten Bauanträge gut besucht.

In der letzten Gemeinderatssitzung am 11.5. hat der Gemeinderat den Vorschlag der Verwaltung einstimmig abgelehnt, die Sitzungsprotokolle aus dem nicht-öffentlichen Teil nicht zu veröffentlichen. Daraus ergibt sich allerdings nicht automatisch, dass diese nun veröffentlicht würden. Dies bedarf eines neuen Antrages. Der Gemeinderat nahm diese erneute Verzögerung nach kurzer Aussprache zu Kenntnis. Karl Toth wird einen entsprechenden Antrag in der kommenden Sitzung einbringen. Dabei kann er sich nicht zuletzt auf eine seit der letzten Sitzung eingegangene positive Stellungnahme des Bayerischen Gemeindetages stützen.

Der Bürgermeister Helmut Priller berichtete:

  • Am 1.7. wird eine neue Friseurmeisterin den derzeit geschlossenen Friseursalon in der Moosburger Straße wiedereröffnen.
  • Aufgrund der verbesserten Corona-Situation verzeichnet das Schnelltestzentrum rückläufige Zahlen. Wurden in Spitzzeiten bis zu 7 Personen je Viertelstunde durchgeschleust, ist die Nachfrage gegenwärtig auf 1 bis 2 Personen gefallen. Das Angebot wird der verminderten Nachfrage angepasst werden. Eine erste Abrechnung durch die Kassenärztliche Vereinigung ist erfolgt.
  • Die Abschiedsfeier für Altbürgermeister Riegler ist nun terminiert auf Freitag 23.7. Die Feier wird verbunden mit weiteren Ehrungen für ausgeschiedene Gemeinderatsmitglieder und ehrenamtlich engagiert Bürger*innen.
  • Am Sonntag 27.6. findet die Auftaktveranstaltung mit Ansprache und Fahrradsegnung des Stadtradelns statt. Treffpunkt ist 15.00 Uhr am Rathausplatz.
  • Frau Michaela Hess hat ihre Stelle als Assistenz der Bürgermeister Zolling und Haag angetreten. Zum Aufgabengebiet zählen auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, einschließlich Homepage und App. Zusammen mit Frau Best und Frau Scholtys ist das Assistenzteam nach längerer Vakanz nun wieder komplett.

Im öffentlichen Teil wurde unter anderem eine Reihe von Bauanträgen besprochen, die meisten konnten im Zuge der laufenden Verwaltung bearbeitet werden. Hervorzuheben sind folgende Themen:

  • Der im Gewerbegebiet Ost geplante Zerlege- und Wurstbetrieb wird auch eine Verkaufsstelle mit Imbiss umfassen. Verkehrsgünstig gelegen dient diese der Versorgung z.B. vorbeifahrender Handwerker. Die Metzgerei im Ortskern bleibt.
  • Neben der bereits bestehenden Mistplatte an der ehemaligen Ortverbindungsstraße Anglberg – Plörnbach wird eine 6.000m³ großes Gülle-Becken errichtet. Dieses dient zur Zwischenlagerung der bei der Vergärung von Kleegras in Biogasanlagen entstehenden gülleartigen Reste. Das Zwischenlager wird benötigt, da der Gärsaft nicht ganzjährig auf die Felder ausgebracht werden kann. Das Kleegras wird im Zuge der notwendigen Fruchtfolge in einem Biobetrieb auf jährlich rund 80 bis 120ha angebaut.
  • Nachdem Zolling Mitglied der Bürgerenergiegenossenschaft (BEG) Freising Land geworden ist, steht nun die Errichtung einer Ladestation für Elektrofahrzeuge an. Als Standort wurden zwei senkrechte Parkbuchten von dem Rathausplatz ausgewählt. Der Gemeinde obliegt die Beschilderung und Bemalung der Parkbuchten sowie der Errichtung eines Fundamentes und eines Rammschutzes. Die Ladesäulen selbst werden von der BEG errichtet.
  • Zu guter Letzt wurde über die Gebühren von Januar bis Mai 2021 für Kinderkrippe, Kindergarten und Kinderhort beraten. Dies war aufgrund der coronabedingten Nutzungseinschränkungen der Einrichtungen nötig. Bei Nutzung der Einrichtung von mehr als 5 Tagen wird die volle Monatsgebühr fällig (bzw. 5EUR pro Tag bei Hort). Bei geringerer Nutzung werden keine Gebühren erhoben.

Folgende Anregungen und Wünsche wurden vorgebracht:

  • Sind die Hinterlassenschaften von Hunden entlang der bekannten Spazierwege ein dauerndes Ärgernis, so sind unangeleinte Hunde in der Natur sind ein tatsächliche Gefahr wie ein Vorfall in jüngerer Vergangenheit zeigt. Das Thema soll im nächsten Zollo aufgegriffen werden.
  • Die Beschilderung der Defis im Gemeindebereich soll durch größere Schilder verbessert werden.
  • Die Fahrbahndecke des Birkenweges ist teils marode. Eine Besserung erfolgt sinnvollerweise im Zuge einer Kanalsanierung.
  • Der Löschhydrant gegenüber dem Rathaus ist häufig zugeparkt. Ein Rammschutz kann helfen.
  • Die Kreuzung beim Getränkemarkt Edeka wird häufig diagonal überquert, statt die vorhandenen Zebrastreifen zu nutzen. Weitere Zebrastreifen wären günstig.
  • Bürgermeister Priller weißt auf den Mängelreporter der Zolling-App hin, um kleinere und dringende Probleme zu melden.
  • Die jüngste Ausgabe des Zollo wurde als bisher beste gelobt.

(Stephan Griebel)

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