Archiv des Autors: Stephan Griebel

Bürgerinformationsabende Palzing & Oberappersdorf

Die Gemeindeordnung sieht vor, dass der Bürgermeister einmal im Jahr über die Tätigkeit des vergangenen Jahres öffentlich Bericht ablegt. Wegen der Coronabeschränkungen musste die Bürgerversammlung in den vergangenen beiden Jahren entfallen und hat dieses Jahr im Mai im Bürgerhaus Zolling stattgefunden. Im Rahmen von zusätzlichen Bürgerinformationsabenden in Palzing am 18.10 und Oberappersdorf am 20.10. hat es nun zusätzliche Informations- und Austauschmöglichkeiten gegeben.

Nach Vorstellung der neuen Bürgermeisterassistenz Eva Brunner stellte Bürgermeister Helmut Priller 16 Gemeinderäte vor und deren bisherigen Aktivitäten. So wurden in 29 Sitzungen 510 Beschlüsse gefasst.

Zum Stichtag 31.12.2021 waren 5160 Einwohner mit Erst- oder Zweitwohnsitz gemeldet, davon 5020 mit Hauptwohnsitz. Die Gemeinde wächst mit rund 1.6% deutlich zu schnell. Dies ist dem Siedlungsdruck im Ballungsraum München geschuldet. Zu schnell, weil gemeindliche Strukturen wie Kindergarten und Schulen oder weitere Einrichtungen entsprechend mitwachsen müssen. Gut wäre ein Wachstum von nur rund 0,8%. 16.9% sind nicht-deutsche Staatsbürger, was dem bayerischen Schnitt entspricht. Mit 41,6 Jahren ist Zolling eine vergleichsweise junge Gemeinde.

Die Finanzen der Gemeinde können sich sehen lassen. Aufgrund der regelmäßigen Steuereinnahmen ist die Gemeinde schuldenfrei und besitzt hohe Rücklagen, welche für anstehende Investitionen zu gebrauchen sind. Regelmäßige Ausgaben gehen an die VG zur Bereitstellung der Verwaltung und an den Schulverband.

Während das Gewerbegebiet Ost bereits bebaut wird, befindet sich die Bauleitplanung Gewerbegebiet Harland in der Fertigstellung und in Thann Plörnbacher Straße sucht man nach Wegen die Einsprüche durch die Festlegung von Grunddienstbarkeiten aufzufangen. Der Bauhof wurde fertig gestellt und bietet nun Platz für (fast) alle Fahrzeuge, Werkstatt usw. Das Dachgeschoß der Feuerwehr Zolling wird ausgebaut, um Feuerwehrlern oder Gemeindemitarbeitern Wohnraum anbieten zu können.

Durch die Beschaffung eines Bauwagens kann der Kindergarten Kleine Strolche jedem Kind einmal wöchentlich einen Waldtag anbieten. Durch den Einbau einer raumlufttechnischen Anlage im Südtrakt der Grundschule wird die Luft gefiltert und ausgetauscht um eine gutes Lernklima herzustellen.

Das Seniorencafé und die Ausflüge für Senioren erfreuen sich großer Beliebtheit. Der geplante Dirtpark mit Pumptrack bietet neue Gelegenheiten sich sportlich auszutoben.

2023 soll endlich der Glasfaserausbau in der Gemeinde Zolling beginnen. Abschluss ist geplant für 2025. Weitere Informationen hierzu ab November.

Beim heurigen Stadtradeln wurden 112.349 km erradelt. Damit liegt Zolling im Landkreis Freising auf Platz 2 hinter Freising und vor Moosburg. Bei den Gemeinden bis 10.000 Einwohnern in Bayern auf Platz 3 und im Bund auf Platz 15.

Das Bürgerfest war ein voller Erfolg. Statt geplanten 1.200 Teilnehmern wurden 2.400 Personen verzeichnet. Teils waren die Stände bereits um 19.00 Uhr ausverkauft trotz Aktivierung verschiedener Reserven. Der Reinerlös von rund 12.000 EUR wird in neue Ausstattung zugunsten aller Vereine investiert.

Bürgermeister Priller dankt seinen Vorgängern im Amt und hier insbesondere Max Riegler für das gut bestellte Haus. Auch dankt es alle Freiwilligen und Ehrenamtlichen, ohne deren Einsatz eine Gemeinde nicht funktionieren könnte.

Details Palzing
Palzing zählt zum Stichtag 670 Einwohner*innen und ist damit der drittgrößte Ortsteil in der Gemeinde.

Das Ortgebiet und die landwirtschaftlichen Flächen wurden neu vermessen, womit ein lange vorbereitetes Projekt abgeschlossen werden konnte. In der Gemarkung Palzing hat die Gemeinde 27.700 m² Grund erworben. Ein Großteil bildet der Sportplatz des SVA nebst Flächen z.B. zum Radwegebau. Der Grunderwerb zum Radweg nach Haindlfing wurde seitens der Gemeinde Zolling abgeschlossen. Unbekannt ist, wie weit die Freisinger fortgeschritten sind. Hinsichtlich Radweg nach Helfenbrunn wurde noch nichts unternommen, schlicht weil bislang die Zeit dafür gefehlt hat.

Moosstraße und Bergstraße wurden saniert. In allen Nebenstraßen soll 30er-Zonen eingerichtet werden, in der Dr. Georg-Völkl-Straße je nach Ausgang der Anwohnerbefragung vielleicht sogar eine Spielstraße. Es finden Überlegungen statt, Querungshilfen beim Bushäuschen Ampertalstraße und beim Sportplatz einzurichten. Herausforderung ist hier insbesondere, dass es sich um eine Staatsstraße (St 2054) handelt.

Zur Lösung der Hochwasserproblematik wurde zum einen eine mobile Wassersperre gekauft, um den Kapellenweg bei Gefahr abzusichern. Desweiteren wurde eine Dienstbarkeit auf einem Wiesengrundstück neben der FS 9 eingerichtet, um dort eine regulierbare Regenrückhalteanlage zu installieren. Ziel ist, dass Wasser des Hutgrabens gar nicht oder nur sehr verzögert nach Palzing fließen zu lassen.

Während die Sanierung der Kapelle noch zur Planung ansteht, wurden die Spielplätze bereits mit neuen Geräten ertüchtigt. Aufgrund einer kürzlich erfolgten Anregung soll am Dorfplatz eine Toilettenanlage mit Lagermöglichkeit errichtet werden. Am Friedhof ist der Bau einer Urnenwand geplant.

Anregungen und Rückfragen aus Palzing zielten insbesondere auf die Einrichtung von Rad-, Wander- und Spazierwegen rund um den Ort, nach einer Reduktion der Lichtverschmutzung in Zuge der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED und insbesondere wie Zolling auf einen längeren Stromausfall vorbereitet ist. Alle Fragen konnten sachdienlich beantwortet werden. Anregungen wurden notiert und fließen in die weitere Arbeit ein.

Details Oberappersdorf
In Berichtszeitraum wurden 10.618 m² Grund erworben, nötig z.B. als Verhandlungsmasse für andere Grundstücksgeschäfte.

In allen Nebenstraßen soll 30er-Zonen eingerichtet werden, in der Bachlohe eine Spielstraße. Da dieser Punkt kontrovers diskutiert wurde, wird es hierzu nochmals eine Anwohnerbefragung geben.

Nach dem Umbau der Kläranlage ist ein großes Becken ungenutzt. Dort könnte eine schwimmende PV Anlage errichtet werden. Die Feuerwehr regt an, dort eine Absaugstelle zu errichten, auch um bei etwaigen Waldbränden ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben.

Neben dem Bolzplatz wird ein Dirtpark errichtet. Es wurde der Wunsch geäußert, am Bolzplatz einen Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss einzurichten für diverse Festivitäten. Bei der Bepflanzung des Regenrückhaltebeckens mit Obstbäumen und Sträuchern soll ausreichend Platz für das Johannisfeier berücksichtigt werden.

Der Friedhof Oberappersdorf ist der einzige in Hand der Gemeinde. Nach Untersuchungen auf Standfestigkeit mussten einige Bäume gefällt werden. Neupflanzung ist vorgesehen.

Das Kriegerdenkmal ist renoviert und neu bepflanzt, einzig die Bodenplatten müssen noch hergerichtet werden.

Der lange erwartete Mobilfunkmast soll endlich errichtet werden. Als Standort ist an der FS 10 nach Gründl am Waldrand vorgesehen.

Die FS 10 Richtung Gründl soll 2024 ausgebaut werden. Eine Gelegenheit gleich einen Radweg mitzubauen. Der notwendige Grund gehört teilweise bereits der Gemeinde, teils muss er noch erworben werden.

In Oberappersdorf wird der Maibaum alle zwei Jahre per Hand aufgerichtet. Zur Vermeidung von Unfällen wäre stattdessen eine Aufrichtung per Kran anzuraten. Alternativ wird ein stabil ausgeführter Fixpunkt gewünscht zum Anbringen einer Umlenkrolle.

Teil sind Kreuzungsbereiche schlecht einsehbar und anderenorts ragen Hecken und Bäume über Gebühr über Fußwege und Straßen. Abhilfe wird hier von einer neuen Einfriedungssatzung erwartet und von einem forcierten Rückschnitt nach gemeindlicher Aufforderung.

Anregungen und Rückfragen aus Oberappersdorf wurden bereits während des Vortrages eingeworfen, sofort beantwortet oder weiteren Bearbeitung notiert.

UBZ hört zu: Oberappersdorf 8.10.2022

Vergangenen Samstag traf sich die UBZ zu einem Ortsrundgang durch Oberappersdorf. Vom zentral gelegenen Feuerwehrhaus führte Gemeinderat Wolfgang Hilz die Gruppe einigen wichtigen Punkten im Ort. Dies bot zahlreiche Gelegenheiten mit den Anwohnern zwanglos ins Gespräch zu kommen.

Im Bachfeld angefangen zeigten sich einige Anwohner gar nicht begeistert von der Idee eine Spielstraße einzurichten. Eine 30er-Zone, wie im Rest des Ortes geplant, sei ausreichend und angemessen. Ja, es gäbe Befürworter. Diese seien aber in der Minderheit.

Die Linde auf der Verkehrsinsel im Bachfeld und auch an der Abzweigung Maurer Berg erschienen in einem traurigen Zustand. Mindestens ein tiefer Bodenaustausch erscheint angebracht, möglicherweise verbunden mit einer Neupflanzung. An anderen Stellen hat der Sturm vor einigen Wochen Äste abgeknickt. Es wäre gut, die Äste zu entfernen, die Bruchstellen zu behandeln und überhaupt die Kronen auszulichten, um ein gesundes Wachstum zu befördern. Große einzelstehende Bäume findet man zunehmend seltener, umso wichtiger erscheint die Pflege und Erhalt, da wo es geht.

Das Kriegerdenkmal ist insgesamt würdig gestaltet. Die Kiesstreifen an den Fahnenstangen und die Kirschlorbeerhecken sind sicherlich pflegleicht, wenn auch nicht besonders ästhetisch oder ökologisch. Zukünftig würde man sicher eher niedrige Stauden statt Kies und z.B. Hainbuche statt Kirschlorbeer wünschen.

Die vom Gemeinderat beschlossene Pflanzung einer Streuobstwiese rund um das Regenrückhaltebecken ist noch nicht erfolgt, da die Planung wegen einer Wasserleitung nochmals verändert werden musste. Es wäre schön, wenn die Umsetzung noch dieser Pflanzsaison erfolgen könnte.

Die ersten Erdaufschüttungen sind erfolgt. Der kürzlich beschlossene Dirtpark nimmt Formen an.

Das Kirchwegerl, das sich von der Schulstraße zur Brünnl- und weiter zur Hochfeldstraße zieht, ist eine ganz wunderbare Verbindung innerorts. Einzig es fehlt ein Hinweisschild, dass der Weg im Winter nicht geräumt wird. Entsprechendes ist an anderer Stelle bereits erfolgt, um so die Anwohner von der Verantwortung zu entlasten.

An der Kreuzung Angerstraße / Obere Dorfstraße ist an manchen Tagen kaum ein Durchkommen, da der Kreuzungsbereich von Kleinbussen zugeparkt ist.

Insbesondere am Wendehammer der Abt-Danner-Straße ist ein Rückschnitt der Hecken dringen notwendig. Die Äste ragen derart weit in das Straßenprofil, dass selbst die Feuerwehr damit ihre Probleme hat.

Der Ortsrundgang fand seinen Abschluss bei vertiefenden Gesprächen und einer gemütlichen Brotzeit beim Oberwirt.

Jahreshauptversammlung 2022

Am 23.9.2022 trafen sich die Mitglieder der UBZ einschließlich interessierter Bürger*innen zu ihrer Jahreshauptversammlung. Nach einer kurzen Rückschau auf die Aktivitäten im letzten Jahr hat man sich über die anstehenden Herausforderungen Gedanken gemacht. Die Gemeinde wird nicht alle Probleme lösen können, ist im Zweifelsfall aber doch erster Ansprechpartner und nötigenfalls Mittler zu den Fachleuten und Institutionen.

Hier geht’s zum vollständigen Artikel im Freisinger Tagblatt vom 28.9.2022: https://www.merkur.de/lokales/freising/zolling-ort377209/unabhaengige-buerger-zolling-wollen-soziale-lage-der-menschen-nicht-aus-dem-blick-verlieren-91815855.html

UBZ hört zu: Palzing, 18.9.2022

Die Welt entwickelt sich. Besser wird sie nur, wenn man über die Herausforderungen vor Ort spricht, Ideen austauscht, nach Lösungen sucht und diese umsetzt. Vieles kann in Regie einer Gemeinde getan werden, manches aber auch nicht, weil diverse Behörden und Ämter mitzureden, mitzuentscheiden und mitzufinanzieren haben.

Unter dem Motto „UBZ hört zu“ trafen sich am Sonntag 18.9.2022 rund 30 Palzinger auf Einladung der UBZ zum Weißwurstfrühstück bei der Feuerwehr, um sich über eine Vielzahl von Themen auszutauschen. Neben den Gemeinderäten Johannes Forster, Stefan Birkner und Manuela Flohr war auch Bürgermeister Helmut Priller mit dabei. Nach kurzer Begrüßung der Anwesenden durch den UBZ Vorsitzenden Stephan Griebel ging es auch sofort in den Austausch:

Radwege (1): Ohne Grunderwerbsplan kein Grunderwerb. Ohne Grunderwerb kein Radweg. Für den Radweg nach Haindlfing liegt ein Grunderwerbsplan vor, daher konnten hier auch schon viele Flächen erworben werden. Für den seit langem gewünschten Radweg nach Helfenbrunn entlang der StS 2054, liegt ein solcher Plan nicht vor. Damit fehlt die Grundlage, auf der Verhandlungen geführt werden können. An den Grundstückseigentümern und am Willen der Gemeinde liegt es definitiv nicht. Hier ist das staatliche Bauamt gefordert.

Radwege (2): Um heute mit dem Rad Richtung Jägersdorf/Wolfersdorf zu fahren, ist man auf die Wirtsbergstraße angewiesen. Alternativ, weil weniger steil und abseits des Verkehrs bietet sich an die Bergstraße zu verlängern oder den historischen Hohlweg als Verlängerung des den Fichtenweg zu reaktivieren. Diese Variante wäre auch für Spaziergänger sehr reizvoll.

Straßenquerung (1): Im Zuge des Baus der Nordostumfahrung war die B 301 in 2020 zeitweilig ganz gesperrt. Der Verkehr wurde unter anderem durch Palzing umgeleitet. Die zeitweilig aufgestellte Ampelanlage Kreuzung Ampertalstraße/Haindlfinger Straße hat gezeigt, wie wertvoll eine Ampel für die Verkehrssicherheit der Schulkinder und bewegungseingeschränkter Menschen sein kann. Nach Beratung des Gemeinderates am 8.2.2022 haben teilweise bereits Verkehrszählungen stattgefunden. In welcher Form ein Querungshilfe am Ende realisiert werden kann (Bettelampel, Zebrastreifen, Verkehrsinsel) muss noch geprüft und entschieden werden.

Straßenquerung (2): Die Sichtverhältnisse auf der Ampertalstraße/StS 2054 auf Höhe des Sportheims sind aufgrund von Bewuchs, Gefälle und kurviger Straßenführung ungünstig. Die Gefahr bei Querung ist nicht nur für Kinder entsprechend hoch. Auch
ÖPNV / Busverbindungen: Von den Anwesenden wurde Palzing als grundsätzlich gut angeschlossen empfunden, da mehrere Linien hindurchführen. Sinnvoll kann es sein, Lücken im Fahrplan zu schließen, um einen durchgängig regelmäßigen Takt herzustellen. Ebenso scheinen Erweiterungen sinnvoll am sehr frühen Morgen auch am Wochenende (Beschäftigte am Flughafen) oder am Wochenende abends für die Feiernden.
Als gut befunden wurde die vom Bürgermeister vorgetragene Überlegung, außerhalb und unabhängig vom MVV ein Rufbussystem in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Kirchdorf und Langenbach aufzubauen.

Hochwasser / Starkregenereignisse: Das Hochwasser der Amper, mehr aber noch die erwartbar häufiger auftretenden Starkregenereignisse machen den Palzinger Sorgen. Wichtig für den Wasserabfluss ist eine regelmäßige Mahd des Bachlaufs und notfalls auch eine jagdliche Entnahme des Bibers, sofern anderen Maßnahmen nicht wirken.
Die Feuerwehr Palzing hat eine mobile Wassersperre Modell: BIBER erprobt und für gut befunden. Die Entscheidung über eine Anschaffung steht an.
Wesentlich ist eine Rückhaltung des Wassers bereits im Oberlauf des Hütgrabens, z.B. durch Ertüchtigung des Wasserdurchlaufs an der FS 9 Richtung Wolfersdorf. Eine Dienstbarkeit in der anliegenden Wiese wurde eingetragen. Geplant ist noch der Einbau von Drosselventilen, um den Abfluss zu verzögern und den Unterlauf zu entlasten.

Internetverbindung: Fast ausnahmslos sind alle Mobilfunkanbieter gut erreichbar. Demnächst wird die Deutsche Telekom die Anbindung ans Glasfasernetz im eigenwirtschaftlichen Ausbau vornehmen. Entsprechende Vereinbarungen mit der Gemeinde sind unterzeichnet. Auch wenn der Bedarf heute noch nicht notwendig erscheint, auf jeden Fall stellt der (kostenfreie) Anschluss eines Hauses eine Aufwertung desselben dar. Bericht Freisinger Tagblatt 30.5.2022

Öffentliche Toilette am Dorfplatz: Regelmäßig wird der Dorfplatz zu verschiedensten Anlässen genutzt. Derzeit verrichten Besucher leider nicht selten ihre Notdurft in oder an nahe gelegenen Gärten. Es fehlt eine auf Dauer eingerichtete Toilettenanlage. Eine Unisex-Toilette erscheint ausreichend.

Förderprogramme: Onyx hat nach zwei Jahren Pause wieder seinen Bürgerfonds aufgelegt. Die ILE vergibt im Rahmen des Regionalbudgets einmal im Jahr Gelder. Die Gemeinde ist Mitglied im LEADER Programm Mittlere Isar geworden. Dies sind Programme, bei denen Fördermittel abgerufen werden können, für Maßnahmen, die nicht zu den kommunalen Pflichtaufgaben einer Gemeinde gehören. Dazu gehört z.B. die gewünschte überdachte Bank auf dem Dorfplatz oder eine Ruheliege am Kreuz Richtung Jägersdorf. Helmut Priller machte Mut, sich in all diesen Fällen auch an die Gemeinde zu wenden. Die Gemeinde fördert sehr gerne Projekte aus der Mitte der Bürgerschaft.

Stephan Griebel bedankte sich in Namen der UBZ zum Abschluss bei der Feuerwehr, stellvertretend beim Kommandanten Martin Ball, für die Gelegenheit und bei allen Anwesenden für die Ideen und Wünsche und den angeregten Austausch. Gerne will man sich nächstes Jahr wieder treffen.

Bericht von der Gemeinderatssitzung am 13.9.2022

Nach der üblichen Feststellung der Anwesenheit, Tagesordnung und Genehmigung des Protokolls berichtete Bürgermeister Helmut Priller zunächst über die noch nicht vollzogene Umrüstung der Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet. Nach ausführlicher Beratung hate die Gemeinde bereits im vergangenen Jahr die Umrüstung auf LED beschlossen. Die Umrüstung verzögert sich weiter um unbestimmte Zeit, weil die für die Förderung zuständige Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) https://www.z-u-g.org/ bislang noch keinen Förderbescheid ausgestellt hat. Das Bayernwerk als Auftragnehmer hat bestätigt, die Umrüstung kurzfristig durchführen zu können. Das Bemühen der Gemeinde die Energiewende zu unterstützen wird somit mangels Zuschusses ausgebremst.

Seit Mai 2022 hat der Gemeinderat 500 Beschlüsse gefasst. Bürgermeister Priller danke für die stets konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat.

Onyx Power, Betreiber des Kohlekraftwerks Anglberg hat nach zweijähriger, coronabedingter Pause wieder einen Bürgerfonds aufgelegt. Teilnahmebedingungen unter https://www.zolling.de/buergerfond-kraftwerk-zolling-2022 . Antragstellung ist noch bis 26.9.2022 möglich.

Im Nachgang des Stadtradelns 2021 hat die Gemeinde Vorschläge gesammelt, um die Radinfrastruktur weiter zu verbessern. Für eine Reihe von Vorhaben hat das Straßenbauamt abschlägig beschieden:

  • Der Weg parallel zur B301 hinter dem Landkreisbauhof ist aufgrund der Beschilderung ein Fußweg, auf dem die Nutzung eines Fahrrades lediglich gestattet ist. Der Unterhalt, sprich die Beseitigung der durch Wurzelaufbruch entstanden Schäden, obliegt daher der Gemeinde.
  • Geländer an den Brücken über Amperkanal und Amper, ähnlich der Amperbrücke in Kirchdorf, sind nicht möglich aufgrund der Breite des Brückenkopfes, im Innerortsbereich wegen der erlaubten Höchstgeschwindkeit von 50km/h und außerorts wegen der Hochborde nicht notwendig.
  • Die Gemeinde prüft die Möglichkeit zu etwaigen Umschilderungen. Der Gemeindebauhof wird tätig, wo er tätig werden kann.

Im Folgenden wurden kurz die Bauanträge vorgestellt, die im Rahmen der laufenden Verwaltung behandelt wurden: Errichtung einer Garage in der Freisinger Straße, Errichtung eines Betriebsgebäudes in Osterimbach, der eigene Antrag zur Errichtung des Dirtpark/Pumptracks am Anglberger Weiher wurde eingereicht, Verlängerung eines Vorbescheides in Flitzing. Desweiteren wurde diversen Bauvorhaben in den Nachbargemeinden und der Errichtung eines Carports in Palzing zugestimmt.

Die Errichtung einer PV Anlage auf dem Gebäude des Gemeindekindergartens und des Jugendhauses im Zuge einer Neueindeckung ist technisch machbar. Der Dachstuhl muss ohnehin ausreichend ertüchtigt werden. Der Gemeinderat hat sich für eine maximale Flächenausnutzung entschieden, um möglichst viel Solarstrom erzeugen zu können. Hierzu tragen die Dachflächen auf Ost- und Westseite des Kindergartens und Südseite des Jugendhauses bei. Zudem können die derzeit noch vorhandenen Kamine zurückgebaut werden. Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund 150.000 EUR geschätzt abhängig von der tatsächlichen Belegung mit Solarpanelen.

Auch in Oberappersdorf soll ein Dirtpark in erdgebundener Bauweise errichtet werden. Die Kosten für die Gemeinde können dank des tätigen Einsatzes ansässiger Familien und verschiedener Spender bei rund 16.000 EUR gehalten werden. Die jährlichen Unterhaltskosten liegen bei rund 1.600 EUR und werden durch die Gemeinde getragen, ebenso wie die wöchentlich Prüfung des verkehrssicheren Zustandes durch die Mitarbeiter des Bauhofs. Das Freisinger Tagblatt berichtet ausführlich über das Vorhaben in seiner Ausgabe von 15.9.2022: https://www.merkur.de/lokales/freising/zolling-ort377209/dirtpark-nummer-auf-zollinger-gemeindegebiet-abgesegnet-91788716.html

Die Gemeinde Zolling ist Eigentümer von rund 200ha Grund. Entsprechend hoch ist der zustehende Anteil des Jagdpachtschillings. Bislang hat die Gemeinde auf den Erhalt verzichtet. Auf Beschluss des Gemeinderates möchte man dies zukünftig nicht mehr tun.

Im Bestattungsgewerbe ist derzeit ein Konzentrationsprozess auf Großanbieter zu beobachten. Dies geht oft einher mit Billigangeboten, bei denen eine pietätvolle Bestattung nicht immer gegeben ist. Um Probleme zu vermeiden, von denen andere Gemeinde bereits betroffen waren, regt die Verwaltung an den Friedhof Zolling zukünftig mit einem Bestattungsvertrag vergebenen an einen zuverlässigen Bestatter zu führen. Der Gemeinderat stimmt diesem Vorschlag zu.

Der Betrieb des Schnelltestzentrums wurde im April 2022 eingestellt. Nach Abzug aller Kosten ist ein betrag von rund 17.000EUR erwirtschaftet worden. Nach kurzer Diskussion verschiedener Vorschläge (Jugendarbeit, Tierschutz, Dirtpark Oberappersdorf oder ein anderes konkretes Projekt) ist der Gemeinderat übereingekommen, das Geld zunächst zurückzuhalten. Vereine und Bürger sollen Antrag auf Verwendung stellen können. Über den Zuschlag entscheidet der Gemeinderat.

Über die Übernahme der Kosten zu Zusammenstellung und Druck einer Ortschronik zum 1.000 jährigen Bestehens des Ortsteils Thann wurde positiv beschieden.

Für die örtlichen Feuerwehren werden 60 digitale Meldeempfänger (Pager) angeschafft. Nach Inspruchnahme der möglichen Zuschüsse verbleiben der Gemeinde Restkosten von rund 17.000 EUR.

Zur Stärkung der Resilienz im Katastrophenfall beschafft die Gemeinde ein Notstromaggregat mit einer Leistung von 60kVA. Dieses hat keinen eigenen Motor, sondern kann über die Zapfwelle eines jeden handelsüblichen Traktor (mind. 120PS) betrieben werden, z.B. auch durch den ohnehin bereits für den Bauhof angeschafften. Die Kosten belaufen sich auf rund 10.000 EUR.

Ein halbes Jahrhundert erfolgreiche Kommunalpolitik

1972 als Wählergemeinschaft “Arbeitnehmer und Siedler” gegründet, begleitet die UBZ die Zollinger Kommunalpolitik seit nunmehr 50 Jahren aktiv und konstruktiv.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet darüber in ihrer Ausgabe vom 26.5.2022:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/zolling-ubz-50-jahre-geburtstag-1.5591944

Von der “Wählergemeinschaft Arbeitnehmer und Siedler” zur UBZ

Seit 50 Jahren engagieren sich die Mitglieder der UBZ für die Bürger*innen der Gemeinde Zolling. Zeit für einen Rück- und Ausblick und Gelegenheit verdiente Mitglieder zu ehren.

Das Freisinger Tagblatt berichtet darüber am 24.5.2022: https://www.merkur.de/lokales/freising/zolling-ort377209/seit-50-jahren-in-zolling-poltitisch-aktiv-von-der-waehlergemeinschaft-arbeitnehmer-und-siedler-zur-ubz-91566903.html

Die Flatterulme hat nun eine Nachbarin

1972 ist die UBZ zum ersten Mal zur Gemeinderatswahl angetreten, damals noch unter der Bezeichnung „Arbeitnehmer und Siedler“. Zur Erinnerung an 50 Jahre erfolgreiches Mitwirken in der Kommunalpolitik spendete die UBZ eine Rot-Buche, den Baum des Jahres 2022. Mit den besten Wünschen, ein echter Zollinger zu werden, wurde die Buche am Tag des Baumes gepflanzt.
Das Freisinger Tagblatt berichtet hierüber in seiner Ausgabe vom 28.4.2022: https://www.merkur.de/lokales/freising/zolling-ort377209/zum-50-jaehrigen-pflanzen-die-unabhaengigen-buerger-zolling-den-baum-des-jahres-2022-91505779.html

Bericht von der Gemeinderatssitzung am 8.2.2022

In Vertretung des Bürgermeisters wurde die Sitzung dieses Mal vom zweiten Bürgermeister Gottfried Glatt geleitet.

In der letzten nicht-öffentlichen Sitzung wurde der Auftrag zur Aufstellung und Wartung über vier Jahre für Luftfilter für den Kindergarten vergeben. Die Gesamtkosten von rund 66.000 EUR werden mit 22.00 EUR bezuschusst.

Seit der vergangenen Sitzung wurde die Verkehrsüberwachung beauftragt, in der Matthias-Mayr-Straße zukünftig vermehrt zu dem Stoßzeiten die Geschwindigkeit zu messen.

Im Nachgang zum letztjährigen Stadtradeln wurde eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen eingebracht, die zwischenzeitlich mit dem Landratsamt besprochen wurden. Einiges wird umgesetzt (Verbesserung der Beschilderung an verschiedenen Stellen; Rasengittersteine o.ä. bei Unterführung Brücke B301; Umrüstung der Beleuchtung auf LED bei Unterführung Zolling-Oberzolling), anderes wurde weitergereicht an die zuständige Behörde (Trennung Radweg/Fahrbahn Brücke B301), manches benötigt mehr Nachdruck (Querungshilfe Ampertalstraße Palzing). Ob ein Zebrastreifen oder eine Bedarfsampel einrichtet werden kann richtet sind nach Anzahl der Fußgänger und Fahrzeuge. Die Details sind festgelegt in der R-FGÜ, den Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen herausgegeben vom Bundesministerium für Verkehr. Download z.B. https://www.fgsv-verlag.de/pub/media/pdf/252.v.pdf Die Gemeinderäte schätzen den Fahrzeugverkehr als mindestens ebenso hoch wie in Kirchdorf ein und dringen daher darauf, einen entsprechenden Antrag zu stellen.

Dem Jahresbericht der Bücherei Zolling war zu entnehmen, dass über 600 Nutzen über 16.000 Medien ausgeliehen haben. Durch die Anschaffung von rund 2.100 Medien hat sich der Gesamtbestand auf nun fast 20.000 Medien erhöht. Durch eine Vielzahl verschiedener Maßnahmen hat sich die Attraktivität der Bücherei deutlich erhöht. Trotz Förderung in Höhe von 24.000 EUR muss die Gemeinde rund 60.000 EUR zuschießen, um die Bücherei zu betreiben. Die Gemeinde macht dies gerne.

Die dringend gebotene Erweiterung der Kläranlage wird fristgerecht zum 31.3.2022 abgeschlossen. Dies schließt die Pumpstation am Forellenweg mit ein.

Die Sanierung des Hochbehälters geht planmäßig voran. Die Maßnahmen werden zum Mai 2022 abgeschlossen sein.

Wegen der Überlastung des Bauamtes werden die Planungsarbeiten zur Erschließung des Baugebietes Anglberg-West an ein externes Planungsbüro vergeben. Hierfür vorgesehen ist die WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH https://www.wipflerplan.de Das Planungsbüro wird sich im Zuge der Haushaltssitzung am 22.2. vorstellen.

Zur Feier des 50-jährigen Bestehens der UBZ wird diese den Baum des Jahres, eine Rotbuche, am Tag des Baumes, dem 25.4., pflanzen. Der Kauf des Baumes erfolgt durch die UBZ. Die Pflege des Baumes übernimmt die Gemeinde Zolling.

In Zolling gibt es Bedarf an mobiler Jugendsozialarbeit/Streetworker. Diese Kraft soll aktiv auf nicht-vereinsgebundene Jugendliche zugehen und gemeinsinnstiften Angebote entwickeln. Zolling möchte sich hier mit der Gemeinde Hallbergmoos zusammentun, um gemeinsam eine Stelle zu finanzieren. Der Gemeinderat begrüßt die Idee.

Onyx Power plant eine öffentliche Informationsveranstaltung zur weiteren Zukunft des Kraftwerks, sobald es die Coronalage wieder erlaubt.

Nina Huber und Viktoria Ocvirk haben die Aufgabenbereich und Projekte der ILE Kulturraum Ampertal https://www.kulturraum-ampertal.de/ und der Öko-Modellregion Kulturraum Ampertal https://www.oekomodellregionen.bayern/kulturraum-ampertal vorgestellt. Ein Aufgabe der ILE ist es, die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden unterhalb der Landkreisebene zu vernetzen. Karl Toth (UBZ) wünscht sich einen stärkeren Fokus auf den Hochwasserschutz durch die Oberlieger und eine engere Zusammenarbeit hinsichtlich Lückenschluss der Radwege.

Das Dach des Kinder- und Jugendhauses muss saniert werden, geschätzte Kosten rund 140.000 EUR. Die Gemeinderäte votieren für eine Eindeckung mit roten Dachziegeln. Vor allem wünschen sie, dass zeitgleich eine PV-Anlage mitgeplant und errichtet wird. Die Einrichtungen im Gebäude haben einen erheblichen Energiebedarf, die sich über moderne Stromspeicher vermutlich gut abdecken lässt.

Der Gemeinderat steht der Anschaffung eines Traktors für rund 140.000 EUR positiv gegenüber. Wenn schon, dann soll ein Frontlader mit bedacht werden.

Der Allwetterplatz und die Laufbahn auf Sportgelände der Dreifachturnhalle müssen saniert werden. Die Firma Kutter https://www.kutter-galabau.de/ erhält hierfür den Auftrag in Höhe von rund 18.000 EUR. Soweit möglich sollen die Kosten an den Schulverband weitergereicht werden.

Die SpVgg Zolling plant einige Sanierungen (Gesamtkosten: 102.000 EUR) und bittet um einen Zuschuss. Entsprechend der Satzung zur Förderung der Vereine https://www.zolling.de/Grundsaetze-der-gemeindlichen-Vereinsfoerderung-Stand-September-2014.o13710.html beteiligt sich die Gemeinde Zolling an den Kosten in der gleichen Höhe wie der BLSV, spricht 20% der der förderbaren Maßnahmen, also rund 20.600 EUR.

Bericht von der Gemeinderatssitzung am 11.1.2022

Die 21. Sitzung der Gemeinderates Zolling war zumindest im öffentlichen Teil bislang eine der kürzesten. Bedingt durch die Feiertage konnten nicht so viele Entscheidungen wie sonst üblich entscheidungsfähig vorbereitet werden. Wesentliche Besprechungspunkte waren:

Zu Beginn des Jahres 2021 musste aus rechtlichen Gründen die bis dato stattgefundene Beförderung der Kindergartenkinder im Schulbus aus Palzing bzw. Oberappersdorf eingestellt werden. Ein Schulbus verfügt weder über die notwendigen Rückhalteeinrichtungen noch ist eine entsprechende geschulte Begleitperson anwesend. In der Gemeinderatssitzung vom 20.7.2021 wurde die Verwaltung beauftragt nach einer Lösung zu suchen. Verschiedenen Optionen wurde nachgegangen, keine war von Erfolg gekrönt. Weder fanden sich begleitende Eltern, noch waren die Kosten für einen separaten Kleinbus darstellbar. Auch das neu beauftragte Busunternehmen sah sich nicht in der Lage, die Vorgaben zu erfüllen angesichts eines durch Schulkinder bereits vollständig ausgelasteten Schulbusses. Die Gemeinde hat ihr Möglichstes getan und stellt weitere Bemühungen bis auf Weiteres ein.

Seit dem 15.12.2021 bietet das Testzentrum Zolling auch Impfungen mit Moderna an, wodurch die Gemeinde nun auch als offizielles Impfzentrum Zolling gelistet ist. Das Impfzentrum wurde in enger Abstimmung mit dem Landratsamt und dem Gesundheitsamt abgestimmt. Termin ist jeweils Mittwoch zwischen 15.00 Uhr und 19.00 Uhr. Es können pro Impftag 100 Interessierte geimpft werden. Die Impfung erfolgt durch zwei Ärzte.
Die bisherigen Termine waren stets ausgebucht, so dass nun zusätzliche Termine an den kommenden Samstagen angeboten werden. Termine werden der Nachfrage entsprechend angeboten. Anmeldung erfolgt online über das bayerische Impfzentrum https://impfzentren.bayern/
Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind hervorragend, daher dankte Bürgermeister Priller recht herzlich dem als Zuhörer anwesenden Thomas Rattenhuber und auch seinem Team.

Neben einigen Baugenehmigungen aus der laufenden Verwaltung und Beschluss durch den Gemeinderat wurden auch Planungsvergaben positiv beschieden: zum einen die Erschliessungsplanung im neuen Gewerbegebiet Harland, und die Planung zum barrierefreien Umbau des Rathausvorplatzes. Leider ist für dieses Umbau selbst (beschlossen am 14.9.2021) keine Förderung zu erhalten. Förderfähig wären lediglich Blindenführungssteine, die aber nur dann sinnvoll erscheinen, wenn sie ortsweit eingebaut würden.

Im Punkt Anfragen und Anregungen ging es zweimal um das Thema Verkehr. Zum einen um eine unerträgliche Parksituation in Palzing: ein Anwohner parkt regelmäßig eine als Fußweg gedachte Fläche zu. Hier wird die Verwaltung beauftragt, eine geeignete Beschilderung zu überprüfen, um dauerhaft Abhilfe zu schaffen. Zum anderen über erhöhte Geschwindigkeit in der Matthias-Mayr-Straße in Oberzolling. Die Straße wird von aus Richtung Westen kommenden Verkehrsteilnehmern zunehmend als Umgehung der Aldi-Kreuzung im morgendlichen Berufsverkehr genutzt.